Katathym Imaginative Psychotraumatherapie (KIPT)

KIPT trägt dem Rechnung, dass in der Traumatherapie imaginativen Verfahren eine besondere Bedeutung zukommt, da sie über das Medium bildhaften Denkens Verhaltensinszenierungen und Körperempfindungen mit der Sphäre sprachlichen Ausdrucks und mit rationalem Verstehen vermitteln (vgl. Fischer & Riedesser 1998).

Katathym Imaginative Psychotraumatherapie KIPT hat zum Ziel die sensomotorisch, bildhafte und verbale Ebene der traumatischen Erfahrung miteinander zu verbinden und so traumatische Erfahrungen in die Lebensgeschichte und das Ich-Selbst-System der Betroffenen zu integrieren. Dazu nutzt sie

  • die Ergebnisse der Psychotraumatologie (wissenschaftliche Untersuchung und Behandlung seelischer Verletzungen und ihrer Folgen (Fischer & Riedesser 1998),
  • die langjährigen Erfahrungen aus der Katathym Imaginativen Psychotherapie KIP mit Traumatisierten und der KIPT,
  • die Erfahrungen der dynamisch imaginativen Traumatherapie (Reddemann & Sachsse)
  • Wurmsers psychodynamischen Ansatz zur Bearbeitung innerer Konflikte, die auf Traumata basieren.